Helmut Schmidt Journalistenpreis 2016


Zum 21. Mal verlieh die ING-DiBa im Jahr 2016 den Helmut Schmidt Journalistenpreis für herausragenden Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus.

Die hochkarätig besetzte Jury wählte unter insgesamt 191 Bewerbern die drei besten Einreichungen aus.

Der erste Preis ging an Bastian Obermayer, Frederic Obermaier und Vanessa Wormer für ihre in der Süddeutschen Zeitung erschienene Serie "Panama Papers". Zusammen mit anderen Medien aus der ganzen Welt hatten sie im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ publik gemacht und damit für weltweites Aufsehen gesorgt. Aus den Papieren ging hervor, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars mithilfe des auf Panama ansässigen Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca ihr Vermögen vor den Finanzbehörden verschleiern.

Mit dem zweiten Platz würdigte die Jury die investigative journalistische Leistung, mit der Kayhan Özgenc und Jan C. Wehmeyer, Bild am Sonntag, den VW-Abgasskandal verfolgten und immer neue Details ans Tageslicht brachten, die für die Vorstände mehr als peinlich sein mussten.

Den dritten Platz belegte Miriam Opresnik vom Hamburger Abendblatt mit ihrer Serie „Tausche Bankjob gegen eigenen Laden: Tagebuch einer Existenzgründung“. Die Journalistin begleitete ein Jahr lang Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit, darunter die Ex-Bankerin Jennifer Hinze, die ein veganes Feinkostgeschäft mit Café gründete.

Die diesjährige Preisverleihung fand am 10. November 2016 im Kap Europa in Frankfurt statt.

20 Jahre Helmut Schmidt Journalistenpreis – Sehen Sie hier einen Rückblick: