Preisträger 2010

Preisträger Hans Leyendecker, Klaus Ott, Nicolas Richter mit dem Jurymitglied Dr. Arno Balzer

1. Preisträger: Hans Leyendecker, Klaus Ott, Nicolas Richter

Mit ihrem Enthüllungsbericht »Stoibers Erbe wird zum Alptraum«, erschienen in der »Süddeutschen Zeitung«, sicherten sich Klaus Ott, Hans Leyendecker und Nicolas Richter den ersten Preis. In ihrer Berichterstattung über die skandalöse Übernahme der Hypo Alpe Adria Bank durch die BayernLB, schildern die drei Journalisten anschaulich die fatalen Folgen für die bayerische Landesregierung und vor allem auch den Steuerzahler.

Juror Ulrich Wicker mit dem Preisträger Joachim Vollenschier

2. Preisträger: Joachim Vollenschier

Joachim Vollenschiers TV-Beitrag »Hühner für Afrika – vom Unsinn des globalen Handelns« sicherte dem Journalisten den zweiten Platz. Produziert von der ARTE-Redaktion des NDR in Co-Produktion mit dem WDR, berichtet die Dokumentation über die Auswirkungen des weltweiten Hühnerfleischkonsums auf die Arbeitsmärkte und das Wohlergehen von Verbrauchern in der Dritten Welt. Dort bringen insbesondere die in den verschiedenen Teilen der Welt bestehenden unterschiedlichen Vorlieben für Brust, Keule oder Filet die lokalen Industrien zum Erliegen und lassen für diese die Globalisierung zum Alptraum werden.

Preisträger Susanne Meunier, Beate-Kathrin Bextermöller mit dem Jurymitglied Prof. Claudia Mast

3. Preisträger: Susanne Meunier, Beate-Kathrin Bextermöller

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gilt für viele Arbeitnehmer als unverzichtbar. In ihrem Beitrag »Selten nach Wunsch« dokumentieren die Autorinnen Susanne Meunier und Beate-Kathrin Bextermöller, dass aber viele Versicherer den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Verbraucher erschweren oder schlicht unmöglich machen. Wer etwa geringe Vorerkrankungen wie eine Blasenentzündung oder Heuschnupfen habe, müsse schon entweder mit einem Risikozuschlag oder einer Ablehnung rechnen. Mit dem im »Finanztest« erschienenen Bericht bieten die Journalistinnen einen guten Überblick über Stolpersteine, mit denen Verbraucher bei ihren Anträgen zu rechnen haben.