Preisträger 2018

1. Preisträger: Dr. Tilman Achtnich und Hanspeter Michel

Tilman Achtnich und Hanspeter Michel (2. u. 3. v.l.)

Den ersten Platz belegt die SWR-Dokumentation „Spiel ohne Grenzen“ von Dr. Tilman Achtnich unter der Redaktion von Hanspeter Michel. Anhand einfacher Beispiele wie Zwiebeln, Fliesen und Fahrrädern zeigen die Autoren in „Die Story im Ersten“, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.

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2. Preisträger: Investigativteam von NDR, WDR und der SZ

Herrmann-Josef Tenhagen mit den Preisträgern

Für ihre crossmediale Produktion „Paradise Papers“ geht der zweite Preis an die Reporter und Redakteure der Investigativteams der Süddeutschen Zeitung und des NDR und WDR. In ihrem Film, in Hörfunk-Features und einer Artikel-Serie beleuchten die Preisträger, wie Konzerne und Superreiche Steueroasen nutzen. In den Paradise Papers mit einem Umfang von 13,4 Millionen Seiten tauchen die Namen von Großkonzernen ebenso auf wie die von Superreichen und Spitzensportlern.

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3. Preisträger: Christian Deker und Henning Wirtz sowie Kerstin Mommsen

Christian Decker und Henning Wirtz

Der dritte Platz des Helmut Schmidt Journalistenpreises wird dieses Jahr zweimal vergeben. Zum einen an Christian Deker und seinen Co-Autoren Henning Wirtz für die Sendung „CFD Trading: Wer sind die YouTube-Typen, die dich reich machen wollen?“ des NDR-Rechercheformats STRG_F. Dabei geht es um dubiose Rendite-Versprechen, die sich letztlich als Abzockerei erweisen.

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Kerstin Mommsen und Claudia Schick

Für ihre umfangreiche Serie „Leben ohne Plastik“ erhält Kerstin Mommsen, Redakteurin beim Südkurier, ebenfalls den dritten Preis. Auf Anregung ihres achtjährigen Sohnes unternahm die Journalistin den Selbstversuch von einem Leben ohne Plastik.

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